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Ostseebad Zinnowitz - Stadtführer

Ostseebad Zinnowitz Stadtf hrer
Ausflugsziel
Kurverwaltung Zinnowitz
Neue Strandstraße 30
17454 Zinnowitz
Telefon: 038377 - 4920
Fax: 038377 - 42229
https://www.zinnowitz.de/


Zinnowitz im Norden von Usedom liegt mit seinen rund 3500 Einwohnern auf einem 2 km langen Landstreifen zwischen der Ostsee und dem Achterwasser und gehört zu den (selbst ernannten) „Bernsteinbädern. Das Seebad ist weniger mondän, was sich durch die wechselvolle Geschichte erklären lässt.

Geschichte von Zinnowitz

1305 entstand auf dem Gebiet des heutigen Zinnowitz eine slawische Siedlung, die Tzys hieß und deren Name sich später hin zum deutschen Zitz wandelte. 1309 erwähnte Herzog Bogislaw IV. erstmals den kleinen Fischerort. Im dreißigjährigen Krieg wurde Zitz zerstört.
1851 begann wie an vielen Orten an der Ostsee ein bescheidener Badebetrieb, es entstanden ein Damen und ein Herrenbad, nach der Jahrhundertwende ein hölzerner Seesteg und eine Seenotrettungsstation. An der neu geschaffenen Promenade erbauten Berliner Grundbesitzer typische Bädervillen als Sommerfrische. Einen großen Aufschwung erfuhr Zinnowitz durch die Einrichtung einer Bahnverbindung im Jahre 1911.

"Das" antisemitische Ostseebad Zinnowitz

Sehr früh trat Zinnowitz neben dem Nordseebad Borkum (Insel) als „das antisemitische deutsche Seebad“ auf. Es verstand sich konkret als Gegenmodell zum nahen Heringsdorf, ausgerichtet eher auf kleineres Bürgertum – der Neid auf die Leistungseliten wird diesen Prozess noch befördert haben.
Die Zinnowitzer eiferten Borkum auch in der offenen Diskriminierung nach. In Anlehnung an den Antisemitismus in Borkum verbreitete sich während der Weimarer Republik im Seebad das Zinnowitz-Lied, das von den Gästen munter mitgesungen wurde:

„Wo deutsch man fühlt, deutsch bis zum Tod,
Da ehrt man schwarz-weiß-rot
Drum grüß ich an der Nordsee Strand
Dich, deutsches Borkumland,
Grüß an der Ostsee - Gott behüt’s!
Dich, schönes Zinnowitz!
Kein Strand kommt deinem Strande gleich,
An deutschem Wald so reich

Refrain:
Und wer da naht vom Stamm Manasse ,
Ist nicht begehrt,
Dem sei’s verwehrt,
Wir mögen keine fremde Rasse!
Fern bleibt der Itz
Von Zinnowitz!

Das Meer so blau am weißen Strand!
Es funkelt hell der Sand,
Die Düne dehnt sich meilenweit!
Fern Rügens Felsenkreid!
Wie grünt der Wald an Ufers Rand!
Gott schütze Leut und Land!
Kein Strand kommt diesem Strande gleich,
An deutschem Wald so reich

..Refrain..

In Zinnowitz herrscht deutscher Geist!
Und nicht, was undeutsch heißt!
In Zinnowitz herrscht deutscher Sinn,
Drum ziehet freudig hin
Ihr alle, die Ihr stammverwandt,
Nach unserem Inselland!
Kein Strand kommt unser´m Strande gleich,
An deutschem Wald so reich"

„Dieses Hotel ist judenfrei" war schon lange vor 1933 ein beliebter Werbeslogan der Zinnowitzer Hoteliers. Schon 1922 wurden das Gemeindehaus und die Seebrücke mit Hakenkreuzfahnen beflaggt. Hier war der „arische“ Deutsche unter sich. Im Zuge der Einrichtung von Peenemünde wurden weite Gebiete um Zinnowitz Sperrgebiet und der Badebetrieb endete 1938. Viele Zinnowitzer und deren Gäste folgten der Devise des ersten Satzes des Zinnowitz-Liedes.

Zinnowitz nach dem zweiten Weltkrieg

Nach 1945 wurde Zinnowitz zum „Bad für das Volk“, einem Massenbetrieb für die Werktätigen. 1953 wurden alle Pensionsbesitzer enteignet und die Gebäude der SDAG Wismut als urlaubsort für deren Werktätige ubergeben.
Mittlerweile wurden die Häuser zurückgegeben, saniert und seit den neunziger Jahren erfährt das Bad die übliche Entwicklung der deutschen Ostseeküste.

Sehenswürdigkeiten in und um Zinnowitz

•    Strandpromenade
•    Seebrücke, 315 m lang, 1993 gebaut mit Tauchgondel an der Seebrücke – Internetseite
•    Strandhotel Preußenhof mit Museumscafé
•    Bernsteintherme, Dünenstraße – Internetseite
•    Usedomer Kunsthaus Villa Meyer, Wilhelm-Potenberg-Straße 1, Galerie
•    Ostseebühne-Vineta-Festspiele, Seestraße 8 – Internetseite
•    Blechbüchse, Seestr. 8, Theater und Variete – Internetseite
•    Warmbad – heute Sitz der Kurverwaltung
•    Promenadenhalle mit Gastronomie, Panorama-Kuppel, Ostsee-Lift auf 30 m – Internetseite
•    Bade- und Heimatmuseum, Im Bahnhofsgebäude
•    Gedenkstätte für Nationalsozialistisches Zwangsarbeiterlager zwischen Trassenheide und Karlshagen

Gastronomie (Cafés und Restaurants) in Zinnowitz

•    Restaurant Zum Smutje, Vinetastraße 5a, beliebtes Fischrestaurant, eines der Besten auf Usedom, sehr leckere Fischsuppe – Internetseite
•    Café Marimar, Waldstraße 1, Konditorei und Kaffeespezialitäten
•    Restaurant Knurrhahn, Wilhelm-Potenberg-Straße 22, etwas abgelegen, deutsche Küche und Fisch
•    Bistro Viales, Waldstr. 4, Bio-Bistro
•    Bar La Conga, Waldstr. 5
•    Mäxx, Cocktail-Bar, neue Strandstr. 24
•    Einkaufszentrum und Restaurant Pier 14, Boutique und Café/Restaurant mit Sonnenterrasse, stylisch, erinnert an Sylt, frische Küche, kleine Karte, Vorreservieren, in der Saison immer voll, Neue Strandstraße 36 – Internetseite
•    MS Libelle, Strandpromenade, Fisch und regionale Küche, erbaut wie ein Schiff, Terrasse
•    Restaurant Le Soleil, Neue Strandstraße 35, armenisch-deutsche Küche
•    Museumscafé im Preussenhof, stilvoll, bodenständige Küche, nicht zu teuer, Dünenstraße 10
•    Fischkiste, Neue Strandstraße 22, die besten Fischbrötchen
•    Bio-Bistro Unter den Linden, Hafenstraße 11, im Bioladen
•    Lütow auf dem Gnitz, Galeriegarten – Café und Biergarten, nur in der Saison
•    Restaurant Jagdstübchen in Krummin, Schwarzer Weg 4a, Wildspezialitäten

Für weitere Informationen über den typischen Bäder-Antisemitismus empfehlen wir:

Frank Bajohr, „Unser Hotel ist judenfrei“. Bäder-Antisemitismus im 19. und 20. Jahrhundert, Frankfurt am Main 2003.



Besonderheiten

Fotos: Fotolia und Shutterstock


Öffnungszeiten

Montags: 9:00 bis 16:00 Uhr
Dienstags: 9:00 bis 16:00 Uhr
Mittwochs: 9:00 bis 16:00 Uhr
Donnerstags: 9:00 bis 16:00 Uhr
Freitags: 9:00 bis 16:00 Uhr
Samstags: 10:00 bis 15:00 Uhr



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