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Zeitreise nach Falkenburg

Ein sensationeller historischer Fund gelang vor kurzem einer Gruppe von Akteuren nahe Złocieniec (Falkenburg). Auf Initiative von Bürgermeister Krzysztof Zacharzewski gelang es den Historikern, Archäologen und Angehörigen der Polnischen Armee eine Zeitkapsel von 1934 zu ergraben. Das Besondere an dem Objekt ist die Tatsache, dass sie zum Baubeginn der sogenannten Ordensburg am Krössinsee vergraben wurde. Diese insgesamt drei in den 1930er Jahren auf dem Gebiet des damaligen Deutschen Reiches erbauten Einrichtungen sollten die Führungselite für die NSDAP erziehen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Areal zunächst von der Sowjetarmee und später von den polnischen Streitkräften genutzt, die auf dem Gelände bis heute eine Kaserne betreibt.

Schon seit einigen Jahrzehnten kursierten diverse Gerüchte über den Inhalt der Kapsel, die von Reichsschulungsleiter Otto Gohdes im Rahmen der Grundsteinlegung am 22. April 1934 eingemauert wurde. Im vergangenen Jahr stellte Zacharzewski gemeinsam mit der Stadtverwaltung und dem Stettiner Archäologen Marcin Peterleitner eine Arbeitsgruppe zusammen. Nach der Erlaubnis durch das zuständige Verteidigungsministerium und aufwendigen Vorarbeiten begannen Anfang September die einwöchigen Grabungen, die am 6. September mit Erfolg gekrönt wurden.

Eine weitere Woche später wurde die verplombte Metallröhre in den Räumen des Stettiner Nationalmuseums fachgerecht mit einer Miniatursäge geöffnet, um den Inhalt nicht zu beschädigen. Dieser präsentierte sich den Beteiligten in einem erstaunlich guten Zustand, als wären die Gegenstände erst gestern hineingelegt worden. Auch wenn der erhoffte Film von der 600-Jahr-Feier Falkenburgs aus dem Jahr 1933 nicht dabei war, sind alle Beteiligten vom hohen historischen Wert der Entdeckung überzeugt.

Neben nationalsozialistischen Veröffentlichungen wie dem Völkischen Beobachter oder Hitlers „Mein Kampf“ und einem Parteiabzeichen beinhaltete die Kapsel auch Münzen und Briefe sowie verschiedene Faltblätter, Informationsschriften und Landkarten, die den touristischen Erholungswert des Ortes in der Pommerschen Schweiz hervorhoben. Auch die Festschrift zum 600. Stadtgeburtstag befand sich in der Metallröhre. Nach der Bestandsaufnahme und Konservierung der Gegenstände in Szczecin soll die Zeitkapsel mit deren Kopien gefüllt, einer historischen Botschaft und einem Film der heutigen polnischen Stadtverwaltung ergänzt und wieder vergraben werden




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