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Sommersonnenwende am 21.06.

Die kürzeste Nacht des Jahres an der polnischen Ostsee

Blumenkränze, Johannismärkte und die geheimnisvolle Blüte des Farnes - wenn die Nacht am kürzesten ist und der Tag so lang wie kein anderer, feiert man auch an der polnischen Ostseeküste nach altem Brauch. „Noc Kupały“ (Kupałanacht) oder „Noc Świętojańska“ (Johannisnacht) nennt man das Fest der Sommersonnenwende um den 21. Juni in Polen. Vor allem heidnische Elemente prägen diese Feier noch bis heute.

Der Wianki ist einer der schönsten und eindrucksvollsten Bräuche: Junge Mädchen flochten zur Sonnenwendfeier mit Blumen und Kräutern geschmückte Kränze (Wianki) und ließen sie mit einem Licht versehen bei Einbruch der Dunkelheit ins Wasser von Flüssen oder Bächen treiben. Flussabwärts warteten die jungen Männer, um den Kranz ihrer Liebsten zu erreichen und so die Sonnwendnacht mit ihr verbringen zu dürfen. Nur verbunden durch einen Beifußzweig sollte ihnen ein gemeinsamer Sprung über die Sobótka, das Sonnwendfeuer, Glück bescheren und ihren Bund besiegeln.

Die Noc Kupały feiert man auch heutzutage noch vielerorts mit großen und kleinen Veranstaltungen. So beispielsweise am 20. Juni auf der Wyspa Łososiowa (Lachsinsel) in Darłowo (Rügenwalde). Neben Konzerten und der Sobótka werden auch hier Mädchen und junge Frauen im Rahmen eines Wettbewerbes ihre Wianki in die Wieprza (Wipper) lassen. Altslawische Speisen, Feuertheater, historische Spiele und vieles mehr erwarten die Besucher des Zentrums der Slawen und Wikinger bei Wolin. Gemeinsam mit ihren Gästen wollen die Betreiber des Freilichtmuseums für experimentelle Archäologie Wolin-Jomsborg-Vineta dieses Fest von Sonne und Mond, Fruchtbarkeit, Freude und Liebe begehen. Untermalt von historischer Musik wird es auch hier am Ufer der Dziwna (Dievenow) einen Wianki-Wettbewerb geben.

Eine deutsch-polnische Kupała-Nacht findet vom 21. bis 22. Juni auf dem Schloss der pommerschen Herzöge in Szczecin (Stettin) statt. Bereits zum elften Mal laden hier Slawen und Wikinger zu einer Zeitreise ins Mittelalter ein. Als Kulisse für den großen Johannismarkt wird auf dem Schlosshof die originalgetreue Kopie einer Slawensiedlung aus dem 10. Jahrhundert dienen. Polnische und deutsche Handwerker werden die Zeiten wieder aufleben lassen, als Pommern noch ein eigenständiger Staat war. Neben Workshops im historischen Handwerk können Gäste zahlreiche Vorführungen historischer Kämpfe und Inszenierungen heidnischer Sonnwendbräuche erleben

Es gibt also einige Alternativen zur Fußballweltmeisterschaft - Verbingen Sie Ihren Urlaub in einem unserer Hotels an der polnischen Ostsee. Gerade in der Zeit bis Anfang Juli sind noch viele Häuser buchbar, denn die Weltmeisterschaft hat für eine gewisse Reisezurückhaltung gesorgt.



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