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Stürmischer Jahresanfang

Nachdem bereits kurz nach Weihnachten Orkan Barbara über die Ostsee hinwegfegte und erste Schäden hinterließ, strapazierte Sturmtief Axel die polnische Ostseeküste in der vergangenen Woche erneut und zeigte, welche Naturgewalten über dem Meer entstehen können. Vielerorts konnten sich die Einwohner an keine vergleichbar gewaltigen Sturmfluten erinnern. Bis zum Abschluss der Aufräum- und Instandsetzungsarbeiten sollten Urlaubsgäste besonders auf ihre Sicherheit achten und Gefahrenhinweise in jedem Falle beachten. 

Es wird wohl noch Wochen dauern, bis die Aufräumarbeiten zwischen Świnoujście (Swinemünde) und Gdańsk (Danzig) abgeschlossen sein werden. Reihenweise umgeknickte Bäume, unterspülte Dünen, abgedeckte Dächer, zertrümmerte Autos und Straßenbeleuchtung - die Summe der Schäden wird derzeit auf umgerechnet rund zehn Millionen Euro geschätzt und das Zählen geht weiter. Im beliebten Seebad Świnoujście wurde ein stattlicher Teil des Strandes abgetragen und dabei ein größerer Bereich der hölzernen Strandpromenade zerstört. In Polens größtem Seebad Kołobrzeg (Kolberg) wurde praktisch der gesamte Weststrand abgetragen. Mehrere Strandzugänge sind aufgrund hinterspülter Dünenbereiche gesperrt. Auch die in den letzten drei Jahren umfassend modernisierte Seebrücke wurde beschädigt. So ist die LED-Beleuchtung nicht mehr funktionstüchtig, Geländer wurden aus ihrer Verankerung und Planken aus dem Boden gerissen. Die Stadtverwaltung arbeitet mit Hochdruck an der Beseitigung der Schäden.

Sie sehen die Ostsee in Polen: Anfang 2017 gab es Stürme und eine Sturmflut (Foto: Idea Spa Travel)

Kolberg im Winter (Foto: Idea Spa Travel)

Nachdem sich das Wasser in den Küstenregionen von Ustka (Stolpmünde) und Darłówko (Rügenwaldermünde) wieder zurückgezogen hatte, zeigten sich auch dort zahlreiche Schäden. Vor allem wurden Strandbereiche abgetragen und Verunreinigungen angeschwemmt, gelitten haben aber auch die Bodenbeläge von Promenaden und ufernahen Straßen. Die Küste bei Wicie (Vitte) nahe Darłówko ist übersät von angeschwemmtem Totholz und abgebrochenen Baumteilen, teilweise reicht das Wasser bis an die Steilküste heran, zahlreiche Strandzugänge sind gesperrt. Auch im Seebad Mielno (Großmöllen), das seit dem 1. Januar den Status einer Stadt besitzt, haben die ufernahen Bereiche gelitten.

Größere Schäden im Binnenland bei Mielno konnte aber der neue Wellenschild vor dem Abfluss des Jezioro Jamno (Jamunder See) verhindern. Das in der Vergangenheit vor allem im Sommer ökologisch umstrittene Bauwerk verhinderte, dass die Ostseewasser in den Küstensee hineindrücken und der See so über die Ufer tritt. Das genaue Ausmaß der Sturmschäden wird wohl erst in den kommenden Wochen bekannt werden. Die Marschallämter der Woiwodschaften Zachodniopomorskie (Westpommern) und Pomorskie (Pommern) haben bei der Zentralregierung in Warszawa (Warschau) finanzielle Sonderhilfen angefragt, um die Kosten nicht versicherter Schäden besser decken zu können

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