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Robben am Strand

Mit der Robbe am Strand

Zur warmen Jahreszeit zieht es regelmäßig Scharen von Urlaubern und Einheimischen an die polnische Ostseeküste. Die Strände gehören aber nicht nur dem Menschen allein. Von Świnoujście (Swinemünde) im Westen bis hin nach Krynica Morska (Kahlberg) auf der Frischen Nehrung im Osten treffen Touristen regelmäßig auf Kegelrobben, Seehunde und Ringelrobben. In den vergangenen Jahren zog es während der Sommersaison immer mehr dieser unter strengem Artenschutz stehenden Meeressäuger an die Küsten unseres östlichen Nachbarlandes.

Ob in Kołobrzeg (Kolberg), Mielno (Groß Möllen) oder Rewal (Rewahl), wo sie auftreten, dort sorgen sie immer für großes Interesse bei den Badegästen. Im Wasser begeistern die munteren Raubtiere durch ihre akrobatischen Schwimmkünste, und wenn sie ihre nassen Pelze am Strand trocknen lassen, sehen sie für viele Menschen einfach nur wie große Kuscheltiere aus. Die direkte Begegnung mit den Muskelpaketen kann aber durchaus gefährlich werden, handelt es sich doch um wilde Tiere, die sich bei einer missverstandenen Geste schnell bedroht fühlen.

Robben an der polnischen Ostsee

Kegelrobben - Foto: © marcohoffmann - Fotolia.com

Sommergäste sollten das immer im Hinterkopf behalten. Zumal ein Fehlverhalten nicht nur schmerzvoll sein kann, sondern auch einen Verstoß gegen das Naturschutzgesetz und die Artenschutzverordnung der Republik Polen darstellt. Im äußersten Falle können hier Geld- und sogar Haftstrafen verhängt werden. Damit sich das Zusammenleben zwischen Mensch und Meeresbewohner respektvoll und ungefährlich gestaltet, haben die Meeresforschungsstation der Universität Gdańsk (Danzig) und die Behörden Sicherheitshinweise für den Umgang mit Robben, Seehunden und Schweinswalen herausgegeben.

Dabei geht es vor allem darum, unter Badegästen ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass die Ostseestrände Teil des natürlichen Lebensraumes dieser gefährdeten Meeressäuger sind. Besucher sollten sich den Tieren nicht zu sehr nähern, da diese sich dadurch angegriffen fühlen können und mit Verteidigungsverhalten antworten, insbesondere wenn Jungtiere in der Nähe sind. Darunter fällt übrigens auch das Filmen mit Kameras und Fotoapparaten. Robben müssen von Zeit zu Zeit an Land gehen, um sich zu erholen oder ihr Fell zu trocknen. Man sollte Robben also in keinem Falle den Weg an Land verwehren. Egal ob man sie nun niedlich findet, oder sich von ihnen bedroht fühlt. Das Berühren und Fangen der Meeresräuber ist streng untersagt. Mit ihrem Gebiss sind die zur Familie der Hundeartigen gehörenden Tiere in der Lage dem Menschen schwere Verletzungen zuzufügen.

Wer die munteren Tiere dennoch einmal aus nächster Nähe betrachten möchte, kann dies im Fokarium der Meeresforschungsstation tun. Das Robbengehege befindet sich in Hel (Hela), dem Hauptort der gleichnamigen Halbinsel, rund 100 km östlich von Łeba (Leba). Die Anlage ist ganzjährig geöffnet. Der Eintritt kostet 5 Złoty (1,20 Euro), für einen zusätzlichen Złoty kann man zudem eine Ausstellung rund um Meeressäuger anschauen. Im rund 12 km südöstlich von Łeba gelegenen Sea Park in Sarbsk befindet sich zudem Polens einziges privat-kommerzielles Fokarium.

Im 19. Jahrhundert bevölkerten noch über 300.000 Tiere aus der Gattung der Robbenartigen die Ostsee. Der Mensch sah in ihnen einen Nahrungskonkurrenten und Pelzlieferanten, auf den er verstärkt Jagd machte. Dies führte dazu, dass die in der Ostsee vertretenen Arten in den 1970er Jahren nahezu vom Aussterben bedroht waren. Aufgrund strenger Schutz- und Aufzuchtprogramme stieg die Population seitdem wieder leicht an. Schätzungen zufolge leben in der Ostsee derzeit rund 24.000 Kegelrobben, 8.000 Ringelrobben und etwa 700 Seehunde. Seit Jahren werden immer mehr Robbentiere an der polnischen Ostseeküste gesichtet, die meisten im Bereich der Flussmündung der Wisła (Weichsel).

Für Ihren Urlaub stehen Ihnen entlang der gesamten polnischen Ostseeküste Hotels und Pensionen zur Verfügung. Auf unseren Internetseiten können Sie sich die Bewertungen anderer Reisender ansehen und sich ein genaues Bild der möglichen Urlaubsunterkunft machen.



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