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Aktuelle Information zu Robben in Polen 2019

Robben sind keine Kuscheltiere!

Aus aktuellem Anlass weist die Stadtverwaltung des Seebades Świnoujście (Swinemünde) darauf hin, dass Robben keine zahmen Haustiere sind. In den vergangenen Wochen nutzten die Meeressäuger wiederholt den Kopfbereich des östlichen Wellenbrechers an der Hafeneinfahrt über mehrere Stunden als Ruheplatz. Das Bauwerk ist aber auch unter Touristen sehr beliebt.

In der Vergangenheit kam es an der polnischen Ostseeküste beim Aufeinandertreffen von Mensch und Robbe immer wieder zu Unfällen mit teils schwerwiegenden Folgen. Die Säuger aus der Familie der Hundeartigen sind Raubtiere. Aufgrund ihrer Lebensweise benötigen sie zwischen ihren Jagdgängen in den Ostseewellen ausgedehnte Ruhezeiten an Land, in denen sie ihr Fell trocknen und ihre Kräfte regenerieren können.

Robben an der polnischen Ostsee

Werden sie während dieser Pausen gestört oder erschreckt, reagieren sie mitunter durch heftige Gegenwehr. Die in der Ostsee vorkommenden Robbenarten stehen in Polen unter strengem Artenschutz. Daher dürfen sie weder bejagt, noch anderweitig in ihrer Lebensweise gestört werden. Treffen Touristen also auf eine Robbe auf ihrem Weg an Land, müssen sie diese gewähren lassen. Auch das Anfassen oder der Versuch, sie mit den Händen zu fangen, sind streng verboten. Sollte das Verhalten einzelner Tiere ungeachtet aller Vorsichtsmaßnahmen seltsam erscheinen oder eine Robbe erkennbar verletzt sein, werden Besucher gebeten die Artenschutzspezialisten vom WWF (Tel.: +48 795 536 009) oder von der Robbenstation auf der Halbinsel Hel (Tel.: +48 601 88 99 40) zu informieren.

Allgemeine Informationen zum Schutz der Robben:

Wer derzeit an den Stränden der polnischen Ostsee spazieren geht, kann schon das eine oder andere Mal auf tierische Gesellschaft treffen. Jedes Jahr in der Zeit von Ende Februar bis Anfang März kommen die Jungtiere der Kegelrobbe auf die Welt. Die ersten Wochen seines Lebens verbringt der Nachwuchs an Land, auf Sandbänken oder Eisschollen. Dabei verhalten sich die zur Familie der Hundeartigen gehörenden Tiere ebenso wie Menschenkinder, die neugierig und ohne Bewusstsein für Gefahren ihre Umwelt erkunden.

Als Spaziergänger gilt es in jedem Falle, eine gesunde Distanz zu den kleinen Meeressäugern einzuhalten. Auch wenn das Muttertier nicht sofort sichtbar ist, bedeutet sein Fehlen noch lange nicht, dass es sich nicht in der Nähe aufhält. Auf keinen Fall sollte man auf die Idee kommen, mit den Robbenbabys, die aufgrund ihres hellen Geburtsfelles und der großen Augen für viele Menschen sehr niedlich aussehen, auf enge Tuchfühlung zu gehen. Sie sind keine Kuschel- sondern Wildtiere, die auch gefährlich zuschnappen können, wenn sie sich bedroht fühlen.

 

Foto: © marcohoffmann - Fotolia.com

Zum Bestandschutz der in Polen unter strengem Artenschutz stehenden Robben und Schweinswale haben die Naturschutzorganisation WWF und die auf der Halbinsel Hel (Hela) gelegene Meeresstation mit Robbenaufzucht der Universität Gdańsk vor sechs Jahren die „Blaue Patrouille“ (Błękitny Patrol) ins Leben gerufen. Über 200 Freiwillige patrouillieren ehrenamtlich über mehrere Kilometer Ostseestrand, kontrollieren und beobachten. Wer während eines Frühjahrsspazierganges Bekanntschaft mit jungen Robben schließt, sollte dies bei der Blauen Patrouille unter den Telefonnummern +48 795 536 009 (WWF) oder +48 601 889 940 (Meeresstation) melden. Die Freiwilligen werden so schnell es geht vor Ort sein, die Tiere in ihre Liste aufnehmen und den Strandabschnitt gegebenenfalls mit Warnhinweisschildern versehen, damit der Nachwuchs in Ruhe den Sprung in das Erwachsenenleben schafft,

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