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Neues Tor (Nowa Brama) in Slupsk

Neues Tor Nowa Brama in Slupsk
Stadttor aus dem 15. Jahrhundert


Mit seiner roten Backsteinfassade und dem in Grünspan leuchtenden Dachreiter sticht das stattliche Bauwerk zwischen den umliegenden historischen Bürgerhäusern deutlich hervor. Kein Wunder, hat das Neue Tor (Nowa Brama) doch auch ein paar Jahrhunderte mehr als diese auf dem Buckel. Im 14. Jahrhundert errichtet, ist es neben dem Mühlentor eines der zwei von ursprünglich drei mittelalterlichen Stadttoren, die bis heute erhalten blieben. In seinem langen Leben war es nicht nur Schutzpforte und Ausgangsort für Reisen nach Rügenwalde oder Stettin. Es war auch Gefängnis, Spinnerei und Museum. Heute beherbergt es die Galerie für Zeitgenössische Kunst.

Am Aufbau des massiven gedrungenen Baus mit einer Gesamthöhe von knapp 17 Metern lassen sich noch heute die einzelnen Bauphasen ablesen. Über dem ältesten Grundgeschoss entstand von 1380-85 ein dreigeschossiger Aufbau mit einem großen offenen Spitzbogen an der zur Altstadt zugewandten Ostseite. Dieser wurde aber bereits 60 Jahre später zugemauert und zeigt seitdem zwei Reihen gotischer Spitzbogenfenster. Das neue Dach mit dem charakteristischen barocken Dachreiter stammt aus dem frühen 18. Jahrhundert. Die mittelalterliche Stadtmauer rechts und links des Tores wurde 1875 abgerissen, es kamen Bürger- und Geschäftshäuser im Stil des Historismus und im Jugendstil hinzu.

Nachdem die historische Stadtbefestigung bereits im 17. Jahrhundert ihre eigentliche Schutzfunktion verloren hatte, wurde das Neue Tor zeitweise als Gefängnis, Zuchthaus mit Spinnerei und als Garnisonswerkstatt genutzt. 1924 fand in dem alten Gemäuer die feierliche Eröffnung des Heimatmuseums von Stolp statt. Dieses wurde von der Stadt aufgrund einer Schenkung des 1906 gegründeten Ethnographischen Vereins eröffnet. Die Museumstätigkeit wurde nach dem Zweiten Weltkrieg von der neuen polnischen Stadtverwaltung weitergeführt. 1965 erfolgte der Umzug der Sammlung in das wiederaufgebaute Schloss der pommerschen Herzöge. Seit 1989 beherbergt das Neue Tor die „Galeria Sztuki Współczesnej“ (Galerie für Gegenwartskunst. Sie bietet bekannten und weniger bekannten Künstlern aus ganz Polen eine Ausstellungs- und Verkaufsmöglichkeit für ihre Werke.

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