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Neue alte Kaffeehauskultur an der Strandpromenade

Das wechselhafte Wetter beschert gerade Kaffeehäusern derzeit viele Gäste, die sich heute bei heißer Schokolade aufwärmen und morgen schon wieder ein kühles Eis auf der Terrasse genießen wollen. Auch das direkt an der Strandpromenade in Mielno gelegene Weranda Café lädt zu jeder Jahreszeit ein. Zuvorkommender englischsprachiger Service, Kaffee- und Teespezialitäten auf internationalem Niveau, locker unaufdringliche Einrichtung im polnischen Seebadstil, Nancy Sinatras Gesang verleiht dem Ganzen eine angenehm melancholische Atmosphäre.

Mit Heizpilz und Deckchen lässt es sich dabei auch im mehr oder weniger windgeschützten Kolonnadenvorbau aushalten. Das Gebäude, in dem sich das Café befindet, ist für sich genommen schon eine kleine Augenweide. Der Appartmentkomplex „Zachód Słońca“ wurde 2006 fertiggestellt. Mit seinem Uhrentürmchen und der Fassade im Seebadstil ist er eine gekonnte Ergänzung zum unweit gelegenen historischen Café Hohenzollern, dem heutigen Floryn, und lässt längst vergangene Zeiten wiederaufleben. Bei sonnigem Wetter lädt zudem der geräumige Terrassenbereich auf der Promenade mit herrlichem Seeblick ein.

Wer auf diese Aussicht beim Eisgenuss verzichten kann, dem sei ein nur wenige Gehminuten entfernt gelegenes Café empfohlen, das viele Touristen aus dem Westen aufgrund seiner Optik wohl erst einmal links liegenlassen würden. Die im Stile einer italienischen Espresso-Bar eingerichtete Eismanufaktur befindet sich in einem zurückgesetzten Flachbau an der ul. Bolesława Chrobrego direkt neben der „Bar Alter Markt“. Umgeben von großflächiger Werbung, Geldwechselstuben und Kiosken ahnt man kaum, dass echte Eisfreunde hier regelrecht ins Schwärmen geraten können.

Das Geheimnis liegt in der Zubereitung der Süßspeise. Die wird nämlich täglich frisch und noch von Hand zubereitet, ohne künstliche Aromen, ohne Zusatzstoffe, mit Milch und Sahne von lokalen Produzenten, süß aber nicht zu süß. Die hübschen Kräutertöpfchen dienen auch nicht nur dekorativen Zwecken. Minze und Basilikum landen regelmäßig in der kühlen Cremespeise und verleihen ihr einen unnachahmlichen Geschmack. Im Erdbeereis finden sich wirklich noch echte Erdbeeren mit all ihrer Fruchtigkeit, und der Geschmack der legendären polnischen Sahnekaramellbonbons „Krówki“ wird kongenial durch eine leichte Meersalznote unterstrichen.

Gemeinsam mit dem Café Weranda hat der kleine Laden übrigens die erstklassigen Kaffeespezialitäten, zubereitet auf der Grundlage hochwertiger italienischer Espressoröstungen. Wer die Entwicklung an der polnischen Ostseeküste schon seit längerer Zeit verfolgt, dem wird der damit zusammenhängende Wandel der letzten 15 Jahre auffallen. Die polnische Kaffeehaustradition, die vor allem im ehemals österreichischen Teilungsgebiet hinter Kraków (Krakau) oder in großen Städten wie Warschau und Poznań (Posen) auf eine lange Geschichte zurückblicken kann, ist nun auch endlich flächendeckend am baltischen Strand angekommen.

Cafés wie das Weranda, die zunehmend auf ein international gemischtes Publikum setzen, gibt es inzwischen in vielen polnischen Seebädern, von Sopot (Zoppot) im Osten bis Świnoujście (Swinemünde) an der deutsch-polnischen Grenze. Diese Öffnung bedeutet dabei aber nicht gleich einen Verlust polnischer Individualität, keine Beliebigkeit, wie wir sie von Ketten wie Starbucks kennen. Sicherlich gibt es das auch. Wer aber einen ordentlichen Sernik haben möchte, der bekommt ihn hier garantiert. Denn auf ihren Käsekuchen sind die Polen sehr stolz. So schmeckt er in seiner klassischen Form auf ganz besondere Weise frisch und dazu doch anders, als wir Vergleichbares aus Deutschland kennen.

Im „Cafe Ani Ani“ in Darłówko (Rügenwaldermünde) bekommt man ihn gleich in zahlreichen kreativen Varianten. Das in Rosa- und Weißtönen gehaltene Café eröffnete vor einigen Jahren in einem eher unscheinbaren Flachbau aus sozialistischen Zeiten direkt neben der Schiebebrücke an der Hafenausfahrt. Auch hier wird täglich frisch von Hand produziert, lässt man einem guten Espresso die Zeit, die er braucht, um seinen Geschmack voll entfalten zu können. Eben Genuss pur. Wenn es nicht regnet, kann man zudem den Segelbooten, Ausflugsschiffen und Fischkuttern im Freien beim Ein- und Auslaufen zusehen. Das Ani Ani gibt es übrigens seit kurzem auch in der ul. Kosynierów im weiter östlich gelegenen Seebad Ustka (Stolpmünde).

Kaffee auf der Seebrücke

Café auf der Kolberger Seebrücke - Foto: Carsten Wolf

Ein spezieller Ort ist auch das Café im Kopfbereich der vor anderthalb Jahren restaurierten Seebrücke von Kolberg/Kołobrzeg. Seit der Fertigstellung des Molenvorplatzes im vergangenen Herbst lädt das Café zum entspannten Verweilen ein. An kalten Tagen bietet es einen schlicht, aber geschmackvoll eingerichteten Innenraum mit mehreren Tischen. Bei gutem Wetter stehen Gästen Tische und Liegen im Freien zur Verfügung. Hier können sie umgeben von Wasser vis-a-vis dem Hotel Baltic polnisches Bier oder italienischen Kaffee genießen und dem Treiben am Oststrand von Kolberg zusehen.



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